NOSEJOB
Inhalt
Kira will eine Nase wie Marlene Dietrich. Zusammen mit ihrem Bruder Lino, der gar nichts so richtig zu wollen scheint, quartiert sie sich in einem Hotel im Berliner Randbezirk ein, das sonst bloß eine Big Band zu beherbergen scheint. Im Dunkel der Nacht warten die Geschwister – vermummt mit Strumpfhosen, bewaffnet mit Pfefferspray – vor dem Hinterausgang einer schäbigen Spielothek auf den Schutzgelderpresser eines österreichischen Syndikats. Der Überfall glückt, doch Linos Nase bricht. Die ohnehin schon unterkühlte Geschwisterbeziehung wird geradezu frostig. Und zu allem Überfluss ist die Hotelrezeptionistin auf der Gehaltsliste des Wieners. Er und sein Kollege, der Metzger, lauern schon vorm Hotel.
Cast
Marie Tragousti – Kira
Antonis Antoniadis – Lino
Joshua Bader – Wiener
Oliver Kraushaar – Metzger
Amelie Schmidt – Hotelrezeptionistin
Franco Toledo – Saxophonist
Stab
Regie: Leo Geisler
Buch: Leo Geisler
Kamera: Regina Wiebe
Schnitt: Anton Buzal
Producerin: Luana Almeida Pees
Ton: Sabrina Rücker
Musik: Arthur Clees, Janne Nicolas
Produktion
Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin GmbH
Leo Geisler
Leo Geisler, geboren 1996 in Berlin, wuchs auf in einem hessischen Dorf ohne Talent für Fußball. Dies machte ihn schon früh anfällig für das Kino. Es folgte ein Philosophie-Studium in Freiburg, Hong Kong und Berlin, zurzeit Filmregie an der DFFB. Neben dem Filmemachen ist er Redaktionsmitglied bei Revolver, schreibt für den Filmdienst und Jugend ohne Film. 2024 war er Träger des Siegfried-Kracauer-Stipendiums. Sein mittellanger Spielfilm „The French Flamingo Fucker” (2024) lief im Wettbewerb des Filmfestival Max Ophüls Preis.
FILMOGRAPHIE
2025, „Camel Blues”, digital, 25min.
2024, „The French Flamingo Fucker“, digital, 56min.
2020, „Moderne Liebe“, digital, 30min.


